Sport im Lenninger Tal - Alle Lenninger Sportvereine dem Projekt beigetreten.
TSV Schopfloch, der Skiclub Lenninger Alb und DLRG
Kirchheim beigetreten

Seit dem 17. September 2007 gehören alle Lenninger Sportvereine
dem Projekt „Sport im Lenninger Tal“ an. In Anwesenheit von Bürgermeister
Michael Schlecht und den Vorsitzenden des TV Unterlenningen, des TSV
Oberlenningen und des TV Gutenberg unterzeichneten die Vertreter des TSV
Schopfloch, des Skiclubs Lenninger Alb (SLA) und die Ortsgruppe des DLRG
Kirchheim/Teck die Beitrittserklärung zu dem Projekt „Sport im Lenninger Tal“.
Bereits im Juli 2005 hatten sich der TV Unterlenningen, der TSV Oberlenningen
und der TV Gutenberg eine engere Zusammenarbeit mit „Sport im Lenninger Tal“
vereinbart. Mit dem Beitritt des TSV Schopfloch, des Skiclubs Lenninger Alb und
der DLRG-Ortsgruppe Kirchheim/Teck sind nunmehr erstmals die Interessen und
Aufgaben aller Lenninger Sportvereine unter einem Dach zusammengefasst. Die
Vereinbarung über die Grundsätze für die sportliche Zusammenarbeit der Vereine
im Rahmen des Projekts „Sport im Lenninger Tal“ sieht vor, dass im Bereich des
Breitensports, Kursangebote und Freizeitveranstaltungen von den teilnehmenden
Vereinen bzw. deren Mitglieder gemeinschaftlich genutzt werden können. Dabei ist
lediglich die Mitgliedschaft in einem der teilnehmenden Vereine erforderlich.
Zusätzliche Kosten fallen allenfalls bei besonderen Gebühren an, die für
Kursteilnehmer gleich welchen Vereins erforderlich sind. Bei Einzel- und
Mannschaftswettbewerben im Leistungssport ist eine ordentliche Mitgliedschaft in
dem Verein erforderlich, für den der Sportler/Mannschaft startet, es sei denn
dass ein Gastspielrecht vorgesehen ist. Ähnliche Vorschriften gelten für
Spielgemeinschaften. Ziel der Vereinbarung ist die Optimierung des sportlichen
und geselligen Gesamtangebots für die Lenninger Bevölkerung. Die Zusammenarbeit
der 5 Sportvereine und der DLRG Ortsgruppe Kirchheim/Teck wurde in der
beratenden Phase durch den Sportkreis Esslingen begleitet und wird bereits heute
durch den Württembergischen Landessportbund (WLSB) anderen Vereinen als
Erfolgsmodell aufgezeigt. Nicht unbedingt finanzielle Probleme zwingen die
Vereine zu einer engeren Zusammenarbeit, als vielmehr die immer mehr enger
werdenden gemeinsamen Interessen, die gemeinsame Hallennutzung und auch der
Wunsch der Vereinsmitglieder vereinsübergreifend Sportangebote besser Nutzen zu
können, ohne dafür zusätzlich Beiträge an andere als den eigenen Verein bezahlen
zu müssen. Das Sportangebot für jeden Sportinteressierten wird größer, die
einzelnen Angebote besser und die Hallen die, wie die Gemeinde Lenningen und ihr
Bürgermeister, Michael Schlecht, immer wieder betonen, besser genutzt. Nur unter
diesen Voraussetzungen sind Planungen für Renovierungen oder Neubauten von
Hallen sinnvoll. Gerade Gemeinden mit vielen Teilorten, zu denen auch die
Gemeinde Lenningen als drittgrößte Flächengemeinde des Landkreises Esslingen
zählt, stellt, wie die Erfahrung zeigt, die Gemeinden mehr als 30 Jahre nach der
Gebietsreform vor besondere Aufgaben. Die Sportvereine, die sich nunmehr unter
„Sport im Lenninger Tal“ zusammengefunden haben, wollen mit der engen
Zusammenarbeit dazu ihren Beitrag leisten. Bereits jetzt ist zu erkennen, dass
mit der Renovierung bzw. dem Neubau der Turn- und Festhalle in Unterlenningen
und einem gewünschten Neubau einer zweiten Sporthalle große Aufgaben auf die
Gemeinde Lenningen und ihre Sportvereine zukommen.
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